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Donnerstag, 12. Juli 2012, 16:21

Zum Klimawandel, dem Wetterchaos und Verschwörungstheorien

Im Volksmund tauchen immer wieder folgende Aussagen auf:
"Das Wetter wird immer schlimmer!"
"Die Unwetter werden jedes Jahr heftiger!"
"Schuld daran ist nur der Klimawandel!"
"Das Wetter wird gezielt und effizient beeinflusst, z.B. durch Chemtrails und HAARP!"

Eine Antwort auf diese Aussagen biete ich in dieser Stellungnahme:

Wir leben heutzutage in einer digitalisierten und vernetzten Welt. Früher hätte niemand irgendein Wetterereignis dokumentiert, es sei denn, wenn das ganze Dorf plattgemacht wurde. Folglich hat auch keine externe Person mitbekommen, was am Ort A, B oder C am Tag X für ein Wetterchen war. Außerdem gab es damals auch kein Internet, in welchem man heute alles archivieren und sammeln kann. Oder hat früher irgendjemand alle Zeitungsartikel zum Thema Wetter oder Unwetter gesammelt? Selbst wenn diese Vermutung zutreffen würde, könnte man die erhobenen Daten nicht finden, da sie höchstwahrscheinlich nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.
Hätten Sie ohne Medien von den Unwettern in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen oder Österreich Ende Juni und Anfang Juli 2012 gehört? Wahrscheinlich würde man es nicht mal mitbekommen, wenn ein Ort in 10 km Entfernung absäuft, wenn man nichts mit diesem zu tun hätte - also quasi kein Waren- und Informationsfluss und damit auch kein Austausch zwischen den Orten stattfinden würde.

Der Wirbel - welcher fast schon einen Hype annimmt - um das Wetter lässt sich darauf zurückzuführen, dass die heutige Gesellschaft und Infrastruktur sehr empfindlich ist. Beispielsweise reicht in der versiegelten Stadt ein Starkregen von 30 mm in relativ kurzer Zeit, damit die Kanalisation überfordert ist. Das überschüssige Wasser lässt dann Bäche und Flüsse über die Ufer treten und tritt in Keller und Wohnungen ein. Auf dem Land würde der Niederschlag durch die größtenteils unberührte Natur einfach oberflächlich abfließen bzw. ein Teil davon versickern. Weil aber durch Urbanisierung, Suburbanisierung und Verstädterung immer mehr versiegelte Areale geschaffen wurden, in welchen Starkregen nur schlecht abfließen kann, hat das natürlich dementsprechend negative Folgen. Und wenn dann Teile einer Stadt überschwemmt sind, dann findet man das folglich am Tag darauf in den Medien. Die bei doppelter Niederschlagsmenge unter Wasser stehende Wiese in der abgelegenen Peripherie interessiert dagegen keinen.

Außerdem gibt es heutzutage kaum noch Leute in der Bevölkerung, die einen Umgang mit dem Wetter haben und selbiges deuten können. Als die Landwirtschaft noch den wichtigsten Wirtschafts- und Erwerbszweig darstellte, waren die vielen Bauern und Arbeiter allesamt vom Wetter und dessen Erscheinungen abhängig. Darum hat man sich auch vermehrt mit diesem auseinandergesetzt und konnte z.B. Wolken deuten und daraus Wetterumschwünge interpretieren. Fragen Sie mal heute auf der Fußgängerzone Passanten nach den aktuellen Wolken am Himmel und deren Bedeutung! Ahnungslosigkeit und Desinteresse werden die überwiegende Mehrzahl der Reaktionen widerspiegeln. Weil kein Bürger mehr zwingend Ahnung über das Wetter benötigt, da dieser den gesamten Input von den Medien bekommt, eignet er sich auch kein meteorologisches Wissen darüber an. Wir reden hier über den Normalbürger und nicht über die überaus vernachlässigbare Zahl an Hobbymeteorologen, die sich in eigenen Foren organisieren und austauschen.
Zudem werden durch die Stormchaser viele Unwetterbilder verbreitet. Früher hätte man überhaupt keine Chance zu sehen, wie am Ort X in 500 km Entfernung ein Gewitteraufzug aussieht. Heute lässt sich das mühelos einrichten und mit der passenden Überschrift auch noch besser verbreiten. Der Bürger der diese Bilder nun häufiger im Internet und in der Tageszeitung sieht (aber nicht an seinem Wohnort), denkt sich ergo: mehr Unwetterbilder, mehr Unwetter. Dieser Fakt liegt allerdings daran, dass die Erfassung von skurilen Wolkenformationen durch die Verbreitung von fotofähigen Geräten (Kamera, Handy) bedeutend erleichtert wurde. Durch die digitale Vernetzung des Planeten können die gerade eben geschossenen Bilder unverzüglich über diverse Medien mit der kompletten Welt geteillt werden, z. B. mit dem Internet über Facebook und Foren, Tageszeitungen, Radiostationen, Fernsehanstalten uvm.

Letzteres macht natürlich eine Manipulation leicht. Wenn man keine Ahnung von etwas hat, dann kann selbige mit einer einfließenden Propaganda verzerrt bzw. verfälscht werden. Da die ganze Klimawandelgeschichte sowieso allgegenwärtig ist und von den Medien zusätzlich aufgepusht wird, können Wetterereignisse, die vom Durchschnitt abweichen, immer auf diesen abgewetzt werden. Nach dem Motto vieler Bürger war anscheinend früher immer alles Friede-Freude-Eierkuchen und seitdem es den Klimawandel gibt, kann man jedes Unwetter auf diesen schieben. Durch die verzerrte selektive Wahrnehmung und der Präsenz von weltweiten Wetteranomalien in den Medien wird beim Ottonormalverbraucher der Eindruck erweckt, dass der Klimawandel an allen auftretenden Wetterereignissen Schuld ist. Diese Art der Berichterstattung verfälscht aber die allgemeinen Gegebenheiten von Wetter und Klima.

Da wir in einer Welt leben, die größtenteils Meinungsfreiheit zulässt, darf folglich natürlich jeder seinen Stiefel glauben und verbreiten. Zum Problem wird das dann, wenn der Verbreiter irgendeinen Schwachsinn verzapft, welcher relativ eingänig für das Volk ist. Ein Kondensstreifen lässt sich fälschlicherweise nämlich viel leichter erklären, wenn man schreibt, dass Flugzeuge diese manchmal versprühen und dass das giftig ist. Das hat nämlich dann auch gleich eine Alarmwirkung auf den Bürger: "Huch, giftig?!" Sowas bleibt dann natürlich auch bei der Bevölkerung hängen. Und jetzt erklären Sie mal den Leuten die Entstehung von Kondensstreifen mit Physik der Atmosphäre und Thermodynamik. Weil die korrekte Erläuterung jedoch ein breites Spektrum an Vorkenntnissen voraussetzt, wird die wissenschaftliche Erklärung beim Normalbürger kaum Anklang finden bzw. hängenbleiben. Da die wissenschaftliche Erklärung eines Tatbestandes eigentlich immer schwierigier ist als die dazu verbreitete Verschwörungstheroie, findet letztere bei den Leuten auch mehr Affinität. Das führt dann leider dazu, dass die Leute den Verschwörungstheorien wie Chemtrails verfallen, diese dann sektenartig glauben und verbreiten.

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Donnerstag, 12. Juli 2012, 17:04

Moin,
ist ja alles schön und gut. Aber was willst du uns nun mit deinem Bericht erklären oder aufklären?
Das der Klimawandel nicht statt findet. Das sich am Wetter in den letzten 100 Jahren gegeüber heute nicht geändert hat?
Gruß Markus

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Donnerstag, 12. Juli 2012, 17:11

Hallo,
danke für das Feedback.
Der Text ist in Fragestellung und Argumentation aufgebaut.
Die Fragen stehen oben in Anführungsstrichen. Diese wurden in meiner Argumentation widerlegt.
Der Schluss daraus sollte sein, dass eine vielfach falsche Wahrnehmung bei den Unwetterereignissen stattfindet, da es auch schon früher regelmäßige und starke Unwetter gab. Die Gründe für eine verfälschte selektive Wahrnehmung wurde ebenfalls ausgeführt.

4

Donnerstag, 12. Juli 2012, 20:28

Hallo Florian,

dein Bericht ist ein wahrer Augenschmauß und geht runter wie Öl. Die letzten Wochen konnte ich es kaum noch hören - Alle redeten von den immer schlimmer werdenden Unwettern. Fakt ist, wie du schon sagtest, das wir in einer medientechnisch voll erschlossenen Gesellschaft leben, in der so ziemlich alles fotografiert und dokumentiert wird, was sich nicht rechtzeitig aus dem Fokus des Objektives rettet. Was die Feinfühligkeit unserer Umwelt angeht - die heutige Gesellschaft gibt sehr gerne ab... vor allem Selbständigkeit und Verantwortung sich selbst gegenüber- gemäß dem Motto "mir wird schon jemand sagen, wenn unrechtes geschieht" So konnte ich das in den letzten Jahren vermehrt beobachten, liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich in der Feuerwehr bin und so manchen Einsatz mitgemacht habe, der nicht hätte sein müssen.

Grüße
Avatar: Superzelle vom 26.Mai 2007 im Ländle.

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Samstag, 14. Juli 2012, 17:22

Arcus, ich sehe es genauso wie du,
jedem der mir erzählt, dass es viel mehr Unwetter gibt als früher, versuche ich das Gegenteil zu beweisen. Neulich hatten wir das Thema erst wieder während der Frühstückspause... .
Es mag vielleicht minimal mehr Unwetter geben, aber die gefühlte extreme Zunahme von Unwetterereignissen begründet sich einzig und alleine mit dem "Schrumpfen" der Erde. Die Erde wird für uns Menschen gefühlt immer "kleiner", weil uns Autos und Flugzeuge im Nu große Distanzen überwinden lassen, und uns die Medien binnen eines Wimpernschlages zeigen, was auf der anderen Seite der Welt, oder eben in einem anderen Teil von Deutschland passiert. Dadurch nehmen wir viel mehr war, auch wenn uns nicht alles betrifft.
Dazu kommt dann noch der "echt seriöse" Medienauftritt alá Bildzeitung, und schon ist jedes Gewitter was mal ein klein wenig mehr Schaden anrichtet ein extremes Unwetter, zurück geführt auf den Klimawandel...
Ich denke es gibt nicht wirklich mehr Unwetter...
LG André
Dieser Beitrag ist unter widrigsten Umständen und mit Hilfe einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst worden...

6

Sonntag, 22. Juli 2012, 00:12

Hallo Arcus

Recht haste! Ich kann den Seich langsam auch nicht mehr hören: "Früher hatten wir noch echte Sommer!" "Boah, jetzt ist es schon zwei Wochen so heiss, das ist doch nicht mehr normal!" "Ach, früher gabs immer Schnee, da waren die Winter noch Winter..." "Echt nee ist des kalt, und schneien tuts auch schon wieder, das ist der Klimawandel..." Das schlimme ist, dass man all diese Kommentare je nach Wetterlage und momentaner Laune von ein und der selben Person hören kann. Wetterwissen null, nicht einmal die allereinfachsten physikalischen Gesetzte und Zusammenhänge sind bekannt, geschweige denn bewusst!Ich erinner mich z.B. an einen Arbeitskollegen, der einen kleinen "Cumulus humilis" als brandgefährlich eingestuft hatte, weil er sich im Wolkenschatten eines Cbs befand und somit dunkel erschien ("Die schwarzen Wolken sind doch die gefährlichen, oder etwa nicht?"). Die strahlendweisen von der Sonne angeschienenen Cbs beunruhigten ihn kein bischen :D
An vielen "katastrophalen" (aufgebauschten) Ereignissen sind wir durch unser Verhalten selbst Schuld, wie Du schon schreibst, eigenes Denken null, man bekommt durch die Medien alles vorgekaut, und ansonsten wurstelt man halt drauf zu und macht sich keine Gedanken über mögliche Konsequenzen. Wenn es dann rumpelt und die Keller volllaufen ist mal wieder der Klimawandel schuld und nicht die eigene falsche Standortwahl. Und unsere Volksvertreter, von denen man ja eigentlich etwas Fachkompetenz erwartet, springen auf den ganzen Hype mit auf.
Aber am ärgsten empfinde ich die Medien! Von denen wird mittlerweile alles hochgejubelt, und wenn man dann mal kein "Unwetter" zur Hand hat, na dann erschafft man sich halt ein Badeweiherkrokodil welches sich nach ein bis zwei Wochen als Biber entpuppt. Hauptsache irgendeinen Müll verbreitet und damit Auflage gemacht. Seriös geht anders......
Und der "dumme" Durchschnittsbürger? Der konsumiert, liest und hört zu ohne dabei wirklich zu denken und "BILDet" sich so seine Meinung...........

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Piet« (22. Juli 2012, 00:21)


7

Sonntag, 22. Juli 2012, 10:42

Hallo Zusammen,

erst diese Woche durfte ich mir wieder von unseren BLÖD-Zeitungslesern anhören, wie schlecht doch der aktuelle Sommer ist, und dass dies wohl der mieseste Sommer allerzeiten sei... . *kopfschüttel*
Ein Sommer kann nun mal nicht die gesamte Zeit mit strahlendem Sonnenschein glänzen - PUNKT. Und soweit ich weiß gab es schon einige, um nicht zu sagen dutzende Sommer, die eine Kälteperiode aufwiesen...
Genauso schlimm ist dieses ständige Gejammer in den Zeitungen und Fernsehsendungen, dass der Sommer vorbei ist... soein Käse - ehrlich.

Manchmal kann man echt nur noch den Kopfschütteln

LG André
Dieser Beitrag ist unter widrigsten Umständen und mit Hilfe einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst worden...

8

Montag, 23. Juli 2012, 20:15

Hallo Florian und Konsorten,

passend zum Thema habe ich einen Bericht vom WDR in dessen Mediathek entdeckt. Objektive Betrachtung und nüchterne Auslegung der Fakten ! Da macht Fernsehen wieder spaß :

WDR Mediathek

Quelle: WDR.de

Grüße
Avatar: Superzelle vom 26.Mai 2007 im Ländle.

9

Montag, 23. Juli 2012, 21:25

Da gibt es noch ein Video welches man sich anschauen sollte um Fakten & Medien zu verstehen.

Manches erklärt sich dann von selbst, wenn auch nicht alles ;)
*Mit der Geburt hat das Leben einen irreversiblen tödlichen Verlauf genommen; C`est la vie*

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BastianWerner

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10

Dienstag, 24. Juli 2012, 20:59

Hier auch noch ein schöner Artikel, er sagt das es auf der Erde zuvor schon einmal wärmer gewesen ist als jetzt und das die Eiskappe der Pole seit 2007 sogar wieder um 10% gewachsen ist!

Focus Online Artikel

Grüße

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11

Montag, 30. Juli 2012, 07:46

Suuuuuper Video :) da bringts einer auf den Punkt

Das beste aber daran ist immer noch der Schlusssatz wenn wir alle Menschen die Natürlichen Ressourcen ausnutzen würden dann würde die Erde Explodieren der Spruch kahm echt genial.
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Ansgar Berling

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12

Montag, 30. Juli 2012, 12:06

Hallo, soory das ist mal wieder eine der typischen Verschwörungstheorien!

Was bedeutet dieses Video letztlich ? Weiter machen wie bisher?

Meine Meinung ist das dieser Videomacher nur seine persönliche Meinung wiedergibt die er untermauert durch seine Empfundene Wahrheit.
Natürlich gibt es Argumente und Fakten die Falsch sind in der Klimawandel Diskussion aber man sollte nicht vergessen das wir prinzipiell am Anfang der Forschung und erst beginnen zu verstehen wie das Klima tatsächlich funktioniert.

Nur was bedeutet es für uns genau ? Weiter machen wie bisher? Noch mehr Klimagase in die Atmosphäre blasen nach dem Motto wir merken ja noch nichts ? Das erinnert mich stark an einem Spiel mit einer Bombe die erst explodiert wenn ich das 15 mal drauf gehauen habe.

Es ist noch immer nicht klar wie die Effekte und folge Reaktionen bei einer massiven Erwärmung sind ! z.B Methan Problem

Es ist noch immer nicht klar welchen Effekt die Sonnenaktivität spielt !

Es ist noch immer nicht klar wie das Global Dimming auswirkt !

und und und...

Ich empfinde es als Verantwortungslos ,sich hinzustellen und zu behaupten das alles nur eine Verschwörung ist ! Ich würde er an die Verfasser solcher Videos ,Verschwörung Theoretiker und andere appellieren, auf noch intensiverer Forschung zu bestehen .

Mal ein Beispiel : Wer sagt den zu 100 % das die Globale Mittel Temperatur bei 15°C liegt ? Das ist ein Wert den man annimmt er könnte auch bei 14 Grad liegen .

Ein nicht zu leugnender Fakt ist, dass sich das Klima genau seit der Industriellen Revolution erwärmt . Und dieses ist ein Besorgnis erregender Fakt.

Grüße

Ansgar

BastianWerner

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13

Montag, 30. Juli 2012, 13:13

Ansgar, du musst zwischen den Begriffen "Klimawandel" und "Globaler Erwärmung" unterscheiden.

Das Video zielt auf die "Globele Erwärmung" und nicht auf den "Klimawandel".

Das sich das Klima wandelt, verändert ist denke ich jedem klar. Das tat es schon immer und wird es auch immer tun. Mit Klimawandel ist also NICHT die Globale Erwärmung gemeint. Die Globale Erwärmung besagt, dass sich die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten erhöht und so einen Klimawandel verursachen soll.

Jetzt ist aber die große Frage: Wie kann man den Klimawandel auf die Globale Erwärmung zurück führen, wenn sich das Klima schon immer verändert? Geht denke ich nicht, deshalb kann man nicht die globale Erwärmung für einen schon immer währenden Klimawandel verantwortlich machen.

Zurück zum Video: Der Mann beschäftigt sich ja mit den von den Medien übermittelten Informationen zur Globalen Erwärmung, nicht zum Klimawandel. Da die Medien wohl keine Experten sind, kann es durchaus dazu kommen, dass sie falsche Grafiken und nur halbrichtige präsentieren, wo die Hälfte fehlt, das sagt er ja auch.

Fazit: Wenn man sich dem Unterschied zwischen "Globaler Erwärmung" und dem "Klimawandel" in den Kopf ruft, wird man sehen, wie oft die Medien das Wort "Klimawandel" verwenden, wenn sie aber von der "Globalen Erwärmung" reden. Dadurch wird das Volk verwirrt, beabsichtigt oder unbeabistichtigt, ich weiß es nicht!

Grüße, Bastian

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14

Montag, 30. Juli 2012, 16:22

Das Video "Warum es seit über 150 Jahren keine gefährliche globale Erwärmung gibt (Version 18.07.2012)" fand ich sehr interessant. Auch ich bin eher der Meinung, dass es Zyklen in der Erdtemperatur gibt. Wo sonst kam die Eiszeit her?

Kotzen muss ich (ich muss das jetzt so sagen), wenn Werbung für umweltfreundliche Systeme (KfZ, Solar, etc.) gemacht wird. Dass die Herstellung eines neuen Autos, oder die von Solaranlagen einen Emissionswert jenseits von gut und böse verursacht, sollte klar sein.

Und so lange unsere cleveren Politiker mit einem "5-Liter-Wagen" vorfahren, ist doch alles bestens - oder? :pleasantry:

Ich bin der Meinung, dass hier ein Kaufrausch auf staatlicher Basis versucht wird, zu verursachen, getreu dem Motto: Kauft saubere Autos, kauft Solar (und helft uns mit Märchensteuer und co.)

Es sollte heissen: kauft ein Greenline, Bluemotion oder was weis ich, wenn euer 30 Jahre alter Säbel irreparabel defekt ist.

Und warum müssen wir überhaupt mit dem Flugzeug an jeden Ort der Welt fliegen? Datenübertragung ist kein Problem und wir haben Nord- und Ostsee :spiteful:

Ich pfeife auf den Mist!
digitales-album.de
Fotos, Videos und Berichte aus dem Erzgebirge

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"Erst, wenn wir uns jeden Blitz verifizieren lassen müssen, ist wieder ein Hobby gestorben."
Tschenz auf der Couch

Ansgar Berling

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15

Montag, 30. Juli 2012, 19:04

Hallo,
Bastian :

Zitat

Das Video zielt auf die "Globele Erwärmung" und nicht auf den "Klimawandel".


Nun ja, beides hängt eng zusammen! Gibt es keine Globale Erwärmung ,gibt es auch kein Klimawandel und umgekehrt ist es ebenso.

Es ist nicht Möglich beides zu trennen! Der Videomacher ist sich auch genau dieses Problems bewusst! Daher kann er ja so süffisant die Medien vorspielen.

Aber mal ehrlich ,wer ist denn in einer Bevölkerung bereit sich mit solch diffizilen Dingen wie Globale Erwärmung und Klimawandel zu beschäftigen wen die Leute nicht einmal den Unterschied zwischen Tornado,Hurrikan und Orkan kennen !? Menschen die sich nicht eingehend mit diesen Themen beschäftigen brauchen plakative Erklärungen nicht mehr und nicht weniger. Sie wollen zum Teil gar nicht die ganz genauen Hintergründe sondern nur wissen was los ist. Halt das Bildzeitungsprinzip.

Von daher ist doch alles in Butter! Wer mehr wissen möchte liest im Internet oder andere Quellen.

Grüße

Ansgar

P.s.:
Wer noch immer an Chemtrails usw... glaubt ist in einem Wetterforum übrigens falsch!

BastianWerner

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16

Montag, 30. Juli 2012, 19:14


Hallo,
Bastian :


Zitat


Das Video zielt auf die "Globele Erwärmung" und nicht auf den "Klimawandel".


Nun ja, beides hängt eng zusammen! Gibt es keine Globale Erwärmung ,gibt es auch kein Klimawandel und umgekehrt ist es ebenso.



Das ist so nicht richtig. Das Klima hat sich schon immer verändert, ob nun mit oder ohne vom Menschen gemachte Globale Erwärmung. Deshalb kann man nicht sagen, dass unsere Treibhausgase für eine Veränderung des Klimas verantwortlich sind, man hat schlichtweg keinen realistischen Vergleich. Die Wetterdienste und Meteorologen können Teilweise nicht einmal zwei Tage im voraus richtige Vorhersagen machen, weil es einfach nicht möglich ist. Wie können sie denn dann 50 oder gar 100 Jahre in die Zukunft blicken? Ich sehe das ganze sehr nüchtern, wie in meinem Artikel des Focus erwähnt, sind die Polkappen seit ein paar Jahren wieder am wachsen, also für mich spricht das gegen alle Szenarien von wegen die Pole schmelzen wegen der Globalen Erwärmung.

Grüße

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Ansgar Berling

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17

Montag, 30. Juli 2012, 21:09

Nochmal:

Eine Klimavorhersage ist kein Wettervorhersage ! Wetter kann man erleben ,Klima nicht .

Ich verstehe einfach nicht,dass du und andere Skeptiker nicht sehen das es klare Indizien gibt die zeigen ,dass sich etwas in der Atmosphäre tut seit wir Menschen mit der Industrie,Autos usw... angefangen haben. Es geht hier nicht um natürliche Schwankungen des Klimas sondern um den Einfluss des Menschen.

Ansgar

P.s.: Was die Polkappen angeht , dieses kann auch an der eingeschränkten Aktivität der Sonne zusammen hängen.

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18

Montag, 30. Juli 2012, 23:02

Das mag alles so sein Ansgar :)

Meine Meinung zu dem Thema ist nur das ich den Satz am Ende des Videos ziemlich lächerlich finde die Erde wird nicht Explodieren selbst bei 5 Grad nicht da es im Klima der Erde schon weit Wärmere Perioden Gab und auch Kältere. Was sich jeder aber vor Augen halten sollte oder muss ist das was die Menschheit tut egal ob Klimawandel oder nicht es verantwortungslos wäre den Planeten weiter zu Vergiften und nicht nur in Form von Verschmutzungen der Luft . Es sollte in Allen bereichen mehr auf die Natur geachtet werden und mehr ein Weg für die Zukunft zu finden wieder mehr mit der Natur zu Leben als von der Natur oder auf Kosten derer. Aber solange es noch Öl gibt wird man nie zu 100 % Technologien fördern die uns vom Öl oder Fossilen Brennstoffen wegbringen den die Werden alle solange die Kuh melken wie es geht um daran mitzuverdienen was sehr Traurig ist und alles auf Kosten der Umwelt. Inwiefern nun der Klimawandel unser gegenwärtiges Wetter beeinflusst bringt niemand auf den Punkt ich meine was sollen die Leute glauben wenn die Meinungen aller so verbogen werden das jeder Provit aus dem Thema Klimawandel zieht. Die Polittik erhebt Höhere Steuern aber fördert alternative Energien auch nicht wirklich da man ja am Sprit Öl ect ja noch mitverdient. Die Industrie schreit es gibt kein Wandel das sie weiter aufgrund ihrer Aussagen sich selbst belügen um besser schlafen zu können und die zwischendrinn verstummen leider weil deren Meinungen untergehen. Es gibt zu viele Ansichten die überall Breitgetreten werden so das niemand wirklich mehr weis was er Glauben soll. fakt ist ganz einfach das der Mensch in vielen dingen viel zu Verantwortungslos mit dem Geschenk Erde umgeht.



So war mal meine Meinung zu dem Thema :)
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19

Montag, 30. Juli 2012, 23:11

Nur weil keiner mehr Auto fährt oder kein importiertes "Grünzeugs" futtert, heißt das längst nicht dass es keine Wetterkatastrophen gibt.

Wer meint mit dem ganzen "Einsparen" das Klima zu retten, dem ist meiner Meinung nach nicht zu helfen.
Die Umwelt ist sehr wohl durch Ressourcenschonung zu retten.

Wasser sparen hierzulande bedeutet nicht dass woanders gleich soviel mehr Wasser vorhanden ist ;)

Ob nun 14 oder 15 Grad mittlere Globaltemperatur: 7,1% Unterschied sind schon ordentlich.

In den Medien wurde vor paar Jahren noch von globaler Erwärmung gesprochen, jetzt nur noch von Klimawandel. Warum nur?

Es bestreitet niemand mit gesundem Menschenverstand den Klimawandel, sondern nur die propagierte Ursache.
*Mit der Geburt hat das Leben einen irreversiblen tödlichen Verlauf genommen; C`est la vie*

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